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SEILBAHNEN


Auf die grosse Bedeutung des Trag- und Zugseils für unsere Bergbahnen wird anhand der Geschichte der Seilherstellung und der heutigen Mittel zur regelmässigen Kontrolle mittels Filmen und Exponaten ausführlich hingewiesen.


STANDSEILBAHNEN
(Pendelbahnen)

Die wichtigste Zeit der Standseilbahnen dauerte vom Ende der 70er Jahre des 19. bis zu den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Erste Pionierleistungen stellten dar die innerstädtischen Bahnen in Lausanne (1877, Turbinenantrieb) und die touristische Bahn zum Giessbach-Hotel (1879, Wasserballast, Ing. Roman Abt konstruierte erstmals eine Standseilbahnweiche). Kurze Zeit später zeichneten sich die innerschweizerischen Unternehmer Bucher und Durrer durch grosse Initiative im Hotel- und Bahnbau aus. Ihnen sind weitere Pionierleistungen zu verdanken, z.B die erstmals bei der Stanserhornbahn (3 Sektionen) angewandte Zangenbremse, die erste elektrisch betriebene Bahn (Bürgenstock) oder die in zwei Sektionen geteilte Einseilbahn auf den San Salvatore (je ein Wagen pro Sektion, Antrieb bei der Mittelstation).
Um 80 Standseilbahnen sind in der Schweiz insgesamt entstanden. Alle sind fotografisch und bezüglich ihrer Charakteristika dokumentiert (inkl. die Kraftwerk- und Hotelbahnen).

Technische Exponate und ein Meccano-Betriebsmodell runden die Präsentation ab.

 

Vom System her gesehen, gehören die Funis zu den Standseilbahnen - auf Schlittenkufen statt auf Rädern. Ihnen und den Skiliften ist in der Ausstellung ein spezieller Raum gewidmet; Ski- und Skiliftmaterial von damals, ein Funimodell, nostalgische Fotos und Filme wecken bei den älteren Generationen lebhafte Erinnerungen an die Winterferien ihrer Jugendzeit!

RG/02.13

 

Bilder: