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ADHÄSIONS-GEBIRGSBAHNEN

Die Erbauer unserer Gebirgsbahnen haben Hervorragendes geleistet. Dank wohl überlegter Linienwahl und dank sehr fachgerechtem Brücken- und Tunnelbau sind Linien entstanden, die auch ein Jahrhundert später ihre Funktion des Transits bzw. der Versorgung gebirgiger Bereiche unseres Landes bestens erfüllen!

Es ist in einer räumlich beschränkten Ausstellung überhaupt nicht möglich, alle Aspekte dieser Bahnen darzustellen. Beschränkung war unumgänglich. Daher sind einzelne Themen angetönt. Z.B. der Brückenbau mit seinen technisch interessanten aber auch architektonisch bestechenden Seiten. Oder etwa die Gefahren natürlicher Schadenereignisse (Lawinen, Schneeräumung als Winterprobleme; aber auch Felsstürze o.a.m.). Oder das Wagnis der Elektrifikation in einer Zeit, da rund um unser Land noch weitgehend Dampfbetrieb bestand. Oder der Versuch unserer Schmalspurbahnen, schon früh mit Angeboten bezüglich gehobenes Fahrgefühl und Speisewagendienst Kunden anzuziehen. In diesem Sinne sind in der Ausstellung berücksichtigt die Gotthard- und Lötschberglinie und bei den Schmalspurbahnen die RhB (mit Bernina- und Chur - Arosa-Linie) und die MOB.

Von allen diesen Bahnen wird repräsentatives Rollmaterial gezeigt mit Hauptgewicht auf Triebfahrzeugen und ganzen Zügen. Es handelt sich dabei z.T um die Werke begnadeter Modellbauer, z.T. um Kleinserien- oder Industrie-Produkte. Ganz besonders berücksichtigt ist das in allen üblichen Massstäben ausgestellte "Krokodil".

Schliesslich sind in der Ausstellung eine kleine Auswahl von Plänen nicht gebauter Bergbahnen im Bemer Oberland und in Graubünden zu sehen sowie einige Zeugen des schweizerischen Modell- und Anlagenbaus der 30er bis 60er Jahre.

Ausführliche Texte und Illustrationen zu den hier aufgeführten Themen werden in gebundener Form zusammengefasst im Schloss zu beziehen sein. 

RG/02.13

Bilder: